News vom 16.02.2013

 

Und schon ging es wieder los… Tayfun Airways war wieder am Start. Mit der Boing 7Lossa7 starteten wir mit reichlich antialkoholischem Bier (JA! IHR HABT RICHTIG GEHÖRT – DAZU GLEICH MEHR), ein paar Salzstängelchen von Steffi sowie einer ordentlichen Portion Schweißgeruch in die hässliche Ruhrpott“metropole“ Doofmund.

 

Der Bock wurde bereits an unserer Haltestation „Usingen at the new marktplace“ abgeschossen. Leider hatte unser sonst so zuverlässiges Getränkeunternehmen unseren Getränkewunsch etwas falsch verstanden. Zwischen den endlos gestapelten Kästen Äppelwoi und Bier befanden zwei Kästen antialkoholisches Bier. Klingt komisch ist aber so… Wenn das jemand trinken möchte ist dies vollkommen in Ordnung – aber wollte das jemand? NEIN!

 

Nachdem in Eschbach der letzte Nasenbär zugestiegen war ging es gut gelaunt nach Dortmund. In den hinteren Reihen des Busses braute sich etwas zusammen. Durch die gute hessische traditionelle Musik im Bus schunkelte und trank man sich unwissentlich langsam aber sicher ins Koma. Ist so ähnlich wie bei einem Sonnenbrand – Der Körper verbrennt und keiner merkts … Na ja seis drum… Auf jeden Fall war der Level bei einigen Personen schon vor der Nordrhein Westfälischen Grenze erreicht. Jetzt fehlte bei der nächsten Pause nur noch eine schöne Zigarre um das Fass im wahrsten Sinne des Wortes zum „überlaufen“ zu bringen ;-)

 

Nachdem der Bus wieder sauber war bzw. alle Spuren beseitigt waren, teilte uns Hitzfeld in seiner zurückhaltenden und charmanten Art mit „dass mer da hinne im Bus schon drei Flasche Wodka Bull vernichtet ham – IHR WEICHEIER DA VORNE“…. „Aaaaah ja …. Merkt man üüüüüüberhaupt nicht“…

 

Nachdem die nächste Pause angebrochen war, versuchten sich Peter, Psycho und Nadine bei einem Fotoshooting um sich für die nächste Staffel bei Germanys next topmodel bewerben zu können. Danach ging es weiter Richtung Parkplatz E4 des Dortmunder Westfalenstadions. Dieser Parkplatz war schwerer zu finden als der 4. Stock im „Haus das Verrückte macht“ beim Film Asterix erobert Rom. Lieber Dortmunder – komplizierter ging es nicht???

 

Während des Weges zum Stadion war man sich einig in großen Teilen zusammen zu bleiben – bis auf wenige Personen…Sandra, Tara und Co setzen sich auf hinterlistige Art und Weise immer wieder von der Menge ab um ihrem Schabernack freien Lauf zu lassen, was Peter vor den Rande der Verzweiflung brachte (so und jetzt dreht die Geschichte um und ihr seid bei der Wahrheit angekommen) ;-). Nebenbei diskutierten Jan und Peter noch über die bevorstehende Champions League Saison (ok, ok 5 Euro ins Schwein – WIR WISSENS).

 

Im Stadion angekommen schmeckte die Wurst nicht ganz so gut wie erhofft (Vornehm ausgedrückt). Kalli fand da schon etwas deutlichere Worte: „Den Mist hier kann mer ja net Fresse… Bääääh“ (Ehrlich ausgedrückt). Er sollte Recht behalten – „Schlimmer geht’s nimmer“…

 

Das Spiel verlief so lala. Zugegeben: Dortmund hatte einen richtig starken Tag erwischt. Gerade Götze und Reus nahmen unsere Jungs regelrecht auseinander, was einem im Herzen fast schon weh tat. Aber liebe SGE – so ein Spiel sei euch verziehen. Dortmund hat einfach eine richtig starke Mannschaft. Die trotzdem aufopferungsvolle Moral unserer Mannschaft wurde mit einem grenzenlosen Support belohnt. Vor dem Spiel und während der Halbzeit wurde unser Publikumsliebling Jan – Aage Fjörtoft noch bejubelt, der auch im Stadion anwesend war. Danke Jan – Aage! Auch im 14. Jahr nach der Rettung beim 5:1 gegen Kaiserslautern immer noch eine Eintracht Legende.

  

3:0 verloren – Mund abputzen – weiter geht’s!

 

Die Rückfahrt war mal wieder absolut „Sahne“. Haben eigentlich mehr Leute gesessen oder gestanden? Man weiß es nicht.

 

Die Stimmung kochte über (Warum eigentlich? :-p). Die Leute stellten jedoch fest, dass das Bier und der Schnaps zu knapp bemessen waren (der Äppelwoi war bereits nach der Hinfahrt fast schon leer). So deckte man sich zusätzlich mit einigen Schnäpschen auf der nächsten Raststätte ein –wieder mal eine sehr günstige Angelegenheit.

 

Herr Oberstudienrat W. aus E. bei U. jetzt NA und Janinchen nutzen die halbstündige (ach nee war es vielleicht doch eine 40 minütige) Pause auf dem nächsten Rasthof um ihrer Feinschmeckerzunge freien Lauf zu lassen. So verköstigte man sich an heißen Würstchen im Wasserbad mit Brötchen, fachsimpelte über den feinen Geschmack dieses kulinarischen Leckerbissens und verpasste doch glatt die Abfahrt des Busses.

 

Als die Nasen im Bus feststellten, dass die beiden fehlten machte sich Hektik breit. Tayfun wurde kurzerhand von Eric „dem Hans M. unter den Navigationssystemen“ an der nächsten Autobahnabfahrt auf die Gegenspur geleitet um die beiden wieder einzusammeln. Man mag es kaum glauben aber durch diese Aktion war die Stimmung jetzt noch mehr am überkochen. Der Engländer würden sagen „Standing ovations“ in Tayfuns Bus. Eric und Jan nutzen die Gunst der Stunde um das Lied „Sex is on fire“ anzuschmeißen, was die Hüllen bei manchen Personen fast zum fallen brachte. Zwischenzeitlich wurde anstatt eines „G8“ oder „G9“ Gipfels lautstark ein „G20“ Gipfel von der Menge gefordert. Als Herr Oberstudienrat W. aus E. bei U. jetzt NA und Janinchen in den Bus einstiegen trauten sie ihren Augen nicht – die Menge raste! ;-) Sensationell mal wieder.

 

Die restliche Fahrt verlief zügellos. Leider ging alles viel zu schnell zu Ende. Wir hätten noch stundenlang durch die Gegend fahren können – den günstigen Spritpreisen war Dank, dass wir dies nicht machen konnten.

 

In diesem Sinne… Lasst es krachen Klippenadler!

 

Ps. Beide Kästen mit antialkoholischem Bier waren die einzig vollen übrig gebliebenen (*grummel*)