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Wie alles begann... / wie schauts heute aus...?

 

 

Saison 1996/1997

 

Der Grundstein für den Fanclub wurde schon lange vor dem eigentlichen Bestehen gelegt. Einzelne Eintracht-Fans rund um den Ort "Eschbach" fuhren mehr oder weniger regelmäßig zu Spielen der Frankfurter Eintracht ins Waldstadion. Einige die mittlerweile zum „harten Kern“ des EFC gehören, kannten sich zu früheren Zeiten nicht bzw. nur flüchtig. So war bis weit in die 90er Jahre von der Eintracht in Eschbach sehr wenig zu hören. Es gab zwar einzelne Fans im Ort, die allerdings ausschließlich genau wie z.B. Bayern-, Dortmund-, oder Gladbach-Fans ab und zu an Festen etwas von sich hören ließen. Zum Überfluß stieg die Eintracht auch noch Mitte des Jahres 1996 erstmalig in der Vereinsgeschichte in die 2. Bundesliga ab, was natürlich nicht gerade für viel Euphorie bei den Fans sorgte. Als dann auch noch Leute wie z.B. Dragoslav Stepanovic oder der launische Jonny Ekström sowie der unfähige Vorstand die Eintracht in der Winterpause 1996/1997 an den Rande der Drittklassigkeit brachten, wurde die Euphoriebremse bei den Eintracht- Fans in Eschbach sicherlich noch weiter „durchgetreten“.

Es stand also nicht gut um die SG Eintracht Frankfurt !

Aber dann kam vorzeitig die Wende:

Horst Ehrmanntraut, der in der Winterpause des Jahres 1996/1997 das Traineramt übernahm, kam mit der Eintracht noch auf einen sensationellen 5. Platz und wäre fast noch in die 1. Bundesliga aufgestiegen.  

Saison 1997/1998

Im Folgejahr kam dann der „Knaller“: Ehrmanntraut schaffte 1998 mit der laut Presse „abstiegsbedrohten Eintracht“ den Aufstieg in die 1.Bundesliga. Die Aufstiegsfeier am völlig überfüllten Römer wurde sicherlich für viele Eintracht-Fans ein riesiges Erlebnis. Spieler wie z.B. Urs Güntensperger, Thomas Epp, „Fussballgott“ Thomas Zampach, Ralf Weber usw., sowie Sprechchöre „mit Urs, mit Urs auf Bundesligakurs“ machten diese SGE Mannschaft unvergesslich. Außerdem sah man ein riesiges Fahnenmeer sowie unzählige Rauchbomben die gezündet wurden (...von wem denn...? ;-)).

Auch die Wurzeln des Fanclubs begannen in diesem Aufstiegsjahr zu wachsen. Nehmen wir z.B. das Heimspiel gegen den FC Gütersloh (Endstand 0:0): Die ehemaligen „G-Block Eintracht-Fans“ Olli Ruß und Jan Reber sowie Sandra und Peter Beck (Gegentribüne) waren im Stadion. Man traf sich zufälligerweise vorm Stadion und begrüßte sich nur „im Vorbeigehen“, da man sich wie bereits gesagt nur flüchtig kannte. Allerdings hatten wahrscheinlich alle 4 im Hinterkopf: „Es gibt ja noch andere Supporter aus Eschbach, die zur Eintracht fahren ?!“

 

Saison 1998/1999

 

In der Saison 1998/1999 fuhren einige Gruppen aus Eschbach immer häufiger ins Waldstadion, allerdings meistens noch getrennt. So erlebten auch Kai und Jan ihr erstes Auswärtsspiel beim TSV 1860 München (1:4 Endstand) Die Reise begann am Frankfurter Hauptbahnhof und wurde mit einem Sonderzug durchgeführt. Der einzige Zwischenstop wurde in Augsburg gemacht (...keine weiteren Kommentare; Kai und Jan werden sich allerdings mit Schmunzeln daran erinnern). Zum Spiel gibt es sehr wenig zu sagen: Verloren, schlecht gespielt und der Einstand von Reinhold Fanz ging kräftig in die Hose !!! Trotz allem war dies für Kai und Jan ein unvergessliches Erlebnis, da sie das erste Mal das „Auswärtsfeeling“ miterlebten.

Doch man merkte, wie sich alles immer mehr zusammenlebte innerhalb Eschbachs. Man lernte sich auf vielen Eschbacher Festen oder im Umkreis immer näher kennen, da man mit der SGE ja ein gemeinsames Gesprächsthema bzw. Hobby hatte. Beim legendären Heimspiel gegen den 1.FC Kaiserslautern , als die Eintracht am 30.Mai 1999 in allerletzter Minute durch unsere Kultfigur Jan-Aage Fjörtoft den Klassenerhalt packte, waren ca. 10 Leute unseres heutigen Fanclubs im Stadion (wie süß). Die meisten waren im J-Block, andere auf der Gegentribüne (...Steven bejubelte mit den Spaniern auf Gran Canaria den Nichtabstieg).

 

Saison 1999/2000

 

Dann kam der entscheidende Tag unseres Fanclubs:

Am 18.06.1999 wurde unser Fanclub von Jan Reber und Kai Lewalter gegründet. Kurz später stießen 12 Eintracht-Fans hinzu. Da wir auch bei der Eintracht bekannt werden und uns zu einem offiziellen Fanclub umformieren wollten, ließen wir uns von unserem damaligen Fansprecher Andreas Hornung Antragsformulare zukommen. Am 06.07.1999 war es endlich soweit. Unser Club war ab diesem Zeitpunkt ein offizieller Fanclub von Eintracht Frankfurt. Unser Jubeln hat man mit großer Sicherheit noch in Offenbach gehört. Daraufhin hat Kai Lewalter den ersten Brief aufgesetzt und versandt. Statt als Abschiedsgruß Forza SGE auf den Brief zu schreiben, schrieb er Sforza SGE. Das hängt ihm noch bis heute nach. Es wird deswegen heute noch gelacht. Unser erstes Treffen fand am 26.08.1999 in unsrem Stamm- und Vereinslokal „Eschbacher Katz“ statt. Der Vorstand wurde wie folgt gewählt, bzw. gebildet: 1. Vorsitzender: Kai Lewalter, 2. Vorsitzender: Jan Reber, Kassenwart: Steven Will und Beisitzer: Peter Beck und Marcel Rist. Marcel Rist wurde später zum Schriftührer ernannt. Kurz darauf entwarfen wir den ersten Antrag, unsere Satzung und eröffneten ein Konto.

In der Saison 1999/2000 fanden wir endlich gemeinsam den Weg ins Waldstadion. Wir kauften uns meistens Einzelkarten für die Gegentribüne und stellten uns in den Mittelgang vor unseren „Einpeitscher“ Martin Stein. Da unsere Mönchengladbacher Freunde in die 2.Bundesliga abstiegen, mußten sie am Eschbacher Stoppelfest Häme und Spott über sich ergehen lassen. Wir feierten an diesem Tag unseren 3:2 Auswärtssieg beim SC Freiburg, wo unser Fehleinkauf Bachirou Salou die entscheidenden Tore schoß.

Außerdem gilt es an unserem 2:0 Auswärtssieg beim VFB Stuttgart festzuhalten: Peter, Kai und Jan fuhren am Freitag nach Aschermittwoch zu diesem Auswärtsspiel. Unser Chinese Chen Yang und Marco Gebhardt schossen die entscheidenden Tore. Peter war völlig aus dem Häuschen !!! Nicht nur wegen dem Auswärtssieg, sondern auch wegen der köstlichen roten Wurst aus Stuttgart.

Es folgte außerdem noch das ein oder andere Auswärtsspiel, wie z.B. die Sonderzugfahrt nach Wolfsburg (Endstand 1:0 Biliskov), an der Jan und Kai teilnahmen und sich in der Bahn an der Einrichtung vergangen haben. Den Spiegel hat Kai heute noch.

Das waren die Anfänge ! Eine wirklich geile Zeit...

 

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So ihr Vögel ! Jetzt zu der aktuellen Sitution des Fanclubs. Heute im Jahre 2016 sind wir "so stark wie nie zuvor". Insgesamt haben wir 71 Mitglieder und fahren zu jedem Auswärtsspiel. In der Fanszene sind wir nach unserem Empfinden gut integriert und anerkannt. Bei Heim- und Auswärtsspielen stellen wir mehrere Trommeln. Eine Freundschaft zu anderen Gruppierungen deutscher und ausländischer Vereine haben wir nicht und wollen wir grundsätzlich auch nicht haben. Für uns gibt es nur einen Verein: EINTRACHT FRANKFURT